Einen eigenen Whirlpool selber bauen: mit dieser kurzen Anleitung!

Wellness ist angesagt: Ob Schwimmen oder Saunieren, beim Floating schwerelos im Salzwasser treiben oder einfach nur regelmäßig im sprudelnden Whirlpool Massagen genießen und entspannen – mehr als 80 Milliarden Euro werden in Deutschland für Wellness ausgegeben.

Der ganz eigene Whirlpool in den vier Wänden oder im Garten ist für viele die ideale Wellnessoase. Bevor man aber die wohltuende, sprudelnde Entspannung pur genießen kann, muss ein neuer Whirlpool mit etwas Geschick, mit genug verfügbarer Zeit und viel Sorgfalt „eingebaut“ werden.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten auf dem Weg zum eigenen Whirlpool daheim. Sicher am gängigsten sind feste Installationen, die man zusammen mit dem Bad kaufen kann. Auch Badewannen bieten mittlerweile schon einzelne Wellnessfunktionen.

Eine weitere Möglichkeit sind des weiteren natürlich die hier auf aufblas-whirlpool.de vorgestellten aufblasbaren Whirlpools.

Eine der schönsten, exklusivsten und sicher auch individuellsten Möglichkeiten ist jedoch das Selberbauen des Whirlpools – ganz nach Geschmack. Nicht jeder traut sich zu, einen Whirlpool selber bauen zu können.

Doch diese Anleitung soll einen kleinen Leitfaden darstellen. Über eigene Erfahrungen in Form eines Kommentars würden wir uns freuen!

Die Anleitung zum Whirlpool selber bauen im Detail

Die folgenden Dinge sollten nur als Anregung und grober Leitfaden dienen. Lassen Sie sich in jedem Fall auch nochmals im Baumarkt beraten. Nicht vergessen: Eine ausführliche Skizze mitnehmen!

Was benötigt wird

Für den Selbstbau des eigenen Sprudelbads benötigt man:

  • – 1 Bausatz (Wanne, Ansaugtechnik, Düsen)
  • – Fliesen oder Beton
  • – 1 Wasserschlauch
  • – Basis-Werkzeug
  • – 1 Wasserwaage
  • – Wasserablauf
  • – Wasserzulauf
  • – Elektroanschluss

Zu jedem Fertigbausatz gehört eine ausführliche Bauanleitung. Diese sollte den Artikeln in der Regel beiliegen. Zusätzlich müssen auch noch die Anschlüsse montiert werden. Der Bausatz für den neuen Whirlpool muss eine Wanne mit integrierter Ansaugtechnik und mit den dazugehörigen Düsen enthalten.

Hat man alles beisammen gilt es eine passende Fläche zum Aufbau zu finden. Fakt ist: Ein Whirlpool braucht weniger Platz als ein Swimmingpool.

Als besonders praktisch erweisen sich wassergeschützte Fliesen als Bodenbelag rund um den neuen Whirlpool. Auch betonierte Böden haben sich bewährt. Man kann sie gut sauber halten und kommt immer mit sauberen Füßen in das Wasser.

Der Plan

Wurde eine passende, ebene Fläche ausgesucht, auf der der Whirlpool der Bauanleitung entsprechend aufgebaut werden kann, muss sie zunächst tragfähig betoniert werden.

Dass dieser Platz in der Nähe eines Elektroanschlusses liegen sollte, versteht sich von selbst. Nur so können die Heizung und die Pumpe des Whirlpools mit Strom versorgt werden. Die kurzen Wege der Stromleitung werden mit einem FI-Schalter abgesichert.

Wer keinen direkten Frischwasseranschluss realisieren kann, kann das Wasser auch über einen Schlauch in die Wanne einleiten. Eine geeignete Abwasserleitung ist allerdings unverzichtbar, denn das Brauchwasser muss zuverlässig in den Abwasserkanal abgeführt werden oder wahlweise durch einen Wasserfilter laufen.

Schritt für Schritt – Der Bau

Wichtig ist es, die Wanne sicher und schwingungsgedämpft aufzustellen. Mit der Wasserwaage wird sichergestellt, dass sie auch vollständig waagerecht steht. Danach werden der Zulauf des frischen Wassers und der Ablauf des verbrauchten Poolwassers installiert.

Sprudelndes Wasser tut gutJetzt ist es an der Zeit, die notwendigen Technik-Komponenten des neuen Whirlpools zu montieren. Sicherzustellen ist, dass alle elektrischen Teile sicher und geschützt installiert werden. Ist man sich hier unsicher, sollte man zur Sicherheit einen Elektriker hinzuziehen.

Außerdem ist unbedingt daran zu denken, dass Reparaturen und Wartungsarbeiten an der Elektrik oder an den Wasser führenden Leitungen über geeignete Zugänge unkompliziert vorgenommen werden können.

Ein passendes Ansauggitter wird zuverlässig für eine gute Zirkulation des Wassers sorgen. So kann es nicht dazu kommen, dass sich Hitze anstaut, wenn die Heizung der Whirlpools in Betrieb genommen worden ist.

Schlussendlich gilt, dass der jeweilige technische Anschluss der Schutzklasse IP54 oder auch höher entsprechen muss; IP54 ist die jeweilig notwendige Schutzart des Technikanschlusses gegen Strahl- und Spritzwasser.

Die Benutzung

Anders als bei klassischen Pools sollte das Wasser im Jacuzzi besonders erwärmt werden. Dabei sollte das Wasser im eigenen Whirlpool Temperaturen zwischen 30 °C und 40 °C aufweisen.

Auch gewisse Hygieneanforderungen sollte man beachten: Die Dusche vor dem Sprudelbad ist unbedingt empfehlenswert – auch um das bakterielle Niveau im Pool niedrig zu halten.

Außen liegende Whirlpools müssen abgedeckt werden können; die geeignete Abdeckung verhindert im Garten allerlei Verschmutzungen durch Blätter, Ästchen, umherfliegenden Staub usw.

Fazit: Nichts für Anfänger-Handwerker

Jeder kann einen Jacuzzi dem Grunde nach selbst bauen. Allerdings sollte man sich schon auf handwerklich fortgeschrittenen Niveau befinden. Gerade die sensible Elektro-Installation verlangt volle Aufmerksamkeit.

Schon aus Sicherheitsgründen sollte man hier besser nichts dem Zufall überlassen.

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Redaktion

Diese Seite möchten wir gerne allen Garten- und Wellnessliebhabern widmen. Wer noch nie ein entspannendes Massage-Bad im Whirlpool nehmen durfte, der sollte das erst mal im eigenen Garten erleben!

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